Mineralien

Mineralien
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Im Rahmen der Biologisch Artgerechten Rohen Fütterung kommt es nicht selten zur Fehlversorgung mit Mineralien, da ungeeignete Futtermittel oder falsche Mengen eingesetzt werden. Im schlimmsten Fall können dadurch massive Stoffwechselstörungen bei Hund und Katze provoziert werden.

Kalzium in der Katzenernährung

Ein besonderes Augenmerk muss bei der Fütterung von Frischfleisch immer auf die Kalziumversorgung gelegt werden. Rohes Fleisch hat von Natur aus einen sehr geringen Kalzium-Gehalt, weswegen es der Nahrung zusätzlich zugesetzt werden muss. Sofern die Katzennahrung nicht mit Knochen ergänzt wird, kann Kalzium über verschiedene andere Nahrungsergänzungen gegeben werden. Sehr gerne wird Knochenmehl in der Katzenernährung genutzt, da es neben Calcium auch viel Phosphor enthält. Da Phosphor auch im frischen Fleisch enthalten ist, muss darauf geachtet werden, dass es nicht zu einer Überversorgung mit Phosphor kommt. Das Calcium-Phosphor-Verhältnis sollte im Idealfall 1,4.1 betragen, um keine Knochenentwicklungsstörungen herbei zu rufen. Um ausschließlich Kalzium zu ergänzen eignen sich zur Katzenernährung deswegen Eierschalen oder auch Algenkalk. Sie weisen einen Kalzium-Karbonat-Gehalt von 98 Prozent bzw. 90 Prozent auf. Um eine mögliche Salmonellenkontamination zu vermeiden, sollten die Schalen stets von gekochten Eiern stammen, die anschließend püriert werden und dem Rohfleisch untergemischt werden.

Spurenelemente beim Barfen für die Katze

Wird die Katze hauptsächlich mit Stücken vom Frischfleisch und nicht mit ganzen Beutetieren ernährt müssen einige Spurenelemente ergänzt werden. Eine sehr gesunde Nahrungsergänzung ist die Fütterung von Seealgen, wodurch Jod auf ideale Weise ergänzt wird. Eine 4 Kilogramm schwere Katze benötigt etwa 70 ug Jod täglich. Je nach Präparat entspricht das etwa einer Messerspitze täglich, die der Fleischmenge untergemischt wird. Ein fütterungsbedingter Mangel an Jod kann zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen. Werden überwiegend helle Fleischsorten wie Huhn oder Pute verwendet, muss gelegentlich etwas Blutmehl oder fertige Eisenpräparate der Nahrung hinzu gefügt werden. Andernfalls kann es zu einer Unterversorgung mit Eisen kommen.

Mineralstoffmischungen in der Katzenernährung

Fertige Mineralfuttermischungen für die BARF Ernährung der Katze ergänzen das Frischfleisch mit allen Mineralstoffen und Spurenelementen, welche die Katze täglich benötigt. Wichtige Spurenelemente für die Katze sind Kupfer, Zink und Mangan. Natürlicherweise ist Kupfer und Zink in Leber, und Mangan in Vollkornprodukten und auch in Nüssen enthalten. Überlebenswichtig für die Katze ist auch die essentielle Aminosäure Taurin, von der eine 4 Kilogramm schwere Katze pro Tag 100 Miligramm benötigt.

Notwendige Inhaltsstoffe im Mineralfutter:

  • 200 mg Jod
  • 2000mg Kupfer
  • 1100 mg Mangan
  • 15000 mg Zink
  • B-Vitamin Komplex

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