Die Artgerechte Ernährung der Katze

Die Artgerechte Ernährung der Katze
Foto: Xaver Klaussner – Fotolia

Unsere heutige Hauskatze stammt von der afrikanischen Falbkatze ab, die ihre erjagte Beute stets frisch verspeiste und auch in größter Not auf keine pflanzliche Kost auswich. Dieser Umstand ist bis heute, trotz aller Versuche aus der Katze einen Allesfresser zu machen, so geblieben. Ihr einzigartiger Stoffwechsel differenziert sich von daher nicht nur stark von unserem, sondern ist auch ganz klar von dem des Hundes zu unterscheiden. Der Hund als Nachkomme des Grauwolfes sicherte sich durch seine Flexibilität in der Ernährung das Überleben. So adaptierte sich sein Stoffwechselgeschehen an die Verarbeitung und Verwertung pflanzlicher Komponenten. Diese Eigenschaft fehlt der Katze, weswegen sie ausschließlich tierisches Protein zur Energiegewinnung nutzen kann und zwangsläufig ein reiner Fleischfresser ist.

Katze als reiner Fleischfresser

Pflanzliche Nahrungsbestandteile stellen lediglich Ballaststoffe für den Katzenstoffwechsel dar und haben im Übermaß zudem negative Auswirkungen auf die Nieren und das Harnsystem. Frisches Fleisch überzeugt unsere Samtpfoten somit nicht nur geschmacklich sondern sorgt auch für eine gesunde und artgerechte Ernährung, die viele gesundheitliche Probleme im Keim erstickt. Die Biologische Artgerechte Rohe Fütterung kurz BARF kommt somit der natürlichen und gesunden Ernährung der Katze am nächsten. Wichtig ist es die Mahlzeiten immer frisch zuzubereiten, da die Katze im Gegensatz zum Hund kein Aasfresser isst und frisches, rohes Fleisch bevorzugt.

Fleisch richtig ergänzen

Für die gesunde und artgerechte Katzenernährung ist es wichtig das Frischfleisch mit den notwendigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelemente zu ergänzen. Einen besonders wichtigen Zusatz für die Katze stellt das Taurin dar, auf welches der Hund nicht angewiesen ist. Dies ist ein wesentlicher Unterschied von Katzen- zur Hundenahrung. Taurin ist eine essentielle Aminosäure für die Katze, die wichtige Funktionen an Auge und Herz sowie im gesamten Stoffwechsel einnimmt.

Je nach Geschmack sind bei der Wahl der richtigen Fleischsorte für die Katze kaum Grenzen gesetzt. Wichtig ist es, dass der BARF Mahlzeit der Katze kein Getreide zugesetzt wird, da sie dieses nicht verwerten kann und sich der Urin ph in einen falschen Bereich verschiebt. Dies kann zu Nierenerkrankungen der Katze führen.