Kräuter

Kräuter
Foto: Magdalena Kucova – Fotolia

Es gibt viele gesunde Kräuter für die Katzenernährung, die positiven Einfluss auf bestimmte Organsysteme und ihre Funktion haben. Sie müssen jedoch in geringer Menge dem Futter beigemengt werden, da die Katze wie allgemein bekannt eine sehr empfindliche Nase hat. Kräuter können in frischer oder getrockneter Form zum Einsatz kommen.

Ackerschachtelhalm (Zinnkraut)

Dieses Kraut ist bekannt für seine harntreibende Wirkung, so dass es häufig in Kombination mit getrockneten Brennnesseln bei Harninfektionen und Blasenentzündungen zum Einsatz kommt. Weiterhin fördert es die Austreibung rheumatischer Schadstoffe, stärkt das Immunsystem und fördert eine gesunde Schleimhaut. Zudem ist es reich an Kalzium, Kalium und Magnesium.

Basilikum

Die Blätter dieses Krautes helfen Krämpfe zu lösen, beruhigen, wirken antibakteriell, stillen Schmerzen und reinigen den Darm. Einsatzgebiete sind deswegen magen-Darm-Infektionen, Bauchkrämpfe und allgemeine Erkrankungen.

Brennnessel

Hat sich nicht nur beim Menschen sondern auch in der gesunden Katzennahrung hervorragend als Entschlackungskur bewährt. Zudem sagt man ihr positive Effekte auf Leber, Erschöpfungszustände und zur Erholung nach Krankheit nach.

Lavendel

Wirkt antiseptisch und beruhigend, weshalb es sich für Katzen besser als Baldrian eignet, der bei diesen Vierbeinern eher einen anregenden Effekt hat. Anwendungsgebiete sind Angstzustände, Reisefieber und Nervosität.

Petersilie

Dieses Kraut enthält viel Vitamin C, viel Zink und Gerbsäure, so dass es aufbauend und belebend wirkt. Es stärkt das Immunsystem der Katze und ist deswegen besonders für reine Wohnungskatzen sehr wertvoll. Weitere positive Effekte werden der Petersilie für die Verdauung und zur Lösung von Krämpfen zugesprochen. Allerdings sollte es nie länger als 14 Tage am Stück verabreicht werden, da es ansonsten zu Reizungen der Schleimhaut kommen kann.

Sonnenhut

Stärkt das Immunsystem Ihrer Katze auf besonders effiziente Weise. Bei erhöhter Infektionsneigung und zur Vorbeugung in der kalten Jahreszeit ist es deswegen äußerst gut geeignet. Weitere Indikationen sind entzündliche Hautentzündungen sowie Pilzbefall.

Spitzwegerich

Hat viele gute Eigenschaften: Antibakteriell, blutstillend, entzündungshemmend, schleimlösend. Somit wird er gerne bei Erkältungserkrankungen, Infekte der oberen Atemwege sowie Husten und Schnupfen eingesetzt.

Wegwarte

Die Wurzel der Wegwarte enthält viel Insulin, weswegen er in der Katzenernährung gerne bei Diabetes eingesetzt wird. Sie gilt weiterhin als Stärkung für die Verdauungssysteme und positive Unterstützung der Leber.

Weißdorn

Ihm wird eine milde Heilwirkung auf das Herz nachgesagt. Zudem wirkt er durchblutungsfördernd, aktivierend und ausgleichend bei stress. In der Katzennahrung wird er ausschließlich als Presssaft unter das rohe Fleisch gemischt.